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 Rentenkollaps droht schon in zwei Jahren

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Saskia
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BeitragThema: Rentenkollaps droht schon in zwei Jahren   Mo 11 März - 5:24

Rentenkollaps droht schon in zwei Jahren





Studie empfiehlt: Rente mit 69 und Bürgerversicherung


Ab dem Jahr 2015 beginnt für die erste Babyboomer-Generation nach dem Krieg der Ruhestand. Das ist ein Härtetest für die Rentenkassen, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt: Bis 2035 steigt demnach die Zahl der Rentner pro Beitragszahler stark an, die Ausgaben für die Altersversorgung wachsen bis 2060 in hohem Maß. Damit die Sozialkassen nicht kollabieren, empfiehlt die Studie mehrere Maßnahmen, darunter Unpopuläres wie einen Renteneintritt erst ab 69 Jahren. Wer früher aufhören will, soll höhere Abschläge als bisher hinnehmen müssen. Als bestes Modell empfiehlt der Bericht eine Bürgerversicherung, in die auch Beamte und Selbstständige einzahlen.

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Wenn die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1970 in nächster Zeit in Rente gehen, wird das Niveau der Renten in Deutschland sinken und der Beitragssatz steigen müssen, sagt die Simulationsrechnung voraus. Erstellt hat sie die Ruhr-Universität Bochum im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
System braucht rasche Reformen

Die bisherigen Rentenreformen reichten selbst bei höherer Arbeitsproduktivität durch technischen Fortschritt nicht aus, um das Rentensystem zu stabilisieren. Die Forscher empfehlen daher rasche Eingriffe, etwa eine möglichst bald angekündigte Heraufsetzung der Lebensarbeitszeit von 67 auf 69 Jahre.


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Die größte Herausforderung für die Rentenkasse ist der demografische Wandel: Der Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung werde sich von heute 30 Prozent bis zum Jahr 2060 auf 63 Prozent verdoppeln. Der Beitragssatz müsste folglich von heute knapp 19 Prozent auf 27,2 Prozent steigen, um 2060 ein Rentenniveau von 41,2 Prozent zu erreichen (derzeit rund 50 Prozent). Das Rentenniveau gibt an, welche Rente ein Durchschnittsverdiener nach 45 Arbeitsjahren im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen der Beitragszahler erhält.
Bürgerversicherung und Privatvorsorge sollen Demografie auffangen

Mit der Aufnahme von Selbstständigen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung könnte die Entwicklung aufgefangen werden. 2060 würde den Berechnungen zufolge dann ein Beitragssatz von 24,7 Prozent für ein 50,8-prozentiges Rentenniveau reichen. Andererseits verschiebe man mit der Bürgerversicherung die demografischen Probleme nur in die Zukunft. Mehr private Vorsorge sei nötig, das müsse vor allem für Personen ohne Kinder gelten. Eltern sollten dagegen entlastet werden, da ihr Nachwuchs das System stabilisiere.


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Andere Maßnahmen wie eine längere Lebensarbeitszeit, mehr Frauen und ältere Menschen im Erwerbsleben sowie bessere Bildung hätten dagegen vergleichsweise geringe Effekte. Darum sei ein ganzes Bündel empfehlenswert.
Fortschritte bei der Beschäftigung Älterer

Bei Frührenten empfiehlt die Studie höhere Abschläge als wie bisher 3,6 Prozent für jedes Jahr des vorzeitigen Ruhestands. Versicherungsmathematisch fair und in anderen Ländern üblich seien Verringerungen von fünf bis sieben Prozent. Als positiv wertet die Studie, dass es in den vergangenen zehn Jahren Fortschritte gab bei der Beschäftigung älterer Arbeitsnehmer.


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"Sicherlich nicht ohne steigende Beiträge"

"Wenn die gesetzliche Rentenversicherung trotz der älter werdenden und schrumpfenden Bevölkerung finanzierbar und leistungsfähig bleiben soll, wird das sicherlich nicht ohne steigende Beiträge gehen", sagte Eric Thode, Projektleiter der Stiftung. "Wir haben es aber in der Hand, woher die Beiträge kommen."
Arbeitsministerium distanziert sich

Das Bundesarbeitsministerium hält wenig von der Versicherungspflicht für alle. Eine solche Umstellung führe "zu horrenden Mehrfachbelastungen einzelner Gruppen, die nur extrem schwierig zu stemmen wären", sagte ein Ministeriumssprecher. Der Vorschlag entlaste die Rentenkassen zudem nur vorübergehend, da die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen neue Ansprüche in der Zukunft schaffe.


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Zudem werde mit der Idee, das Rentenalter auf 69 Jahre zu erhöhen, "der zweite Schritt vor dem ersten" getan. Denn das Ziel auf dem langen und schwierigen Weg zur Rente mit 67 sei erst im Jahr 2029 erreicht.
SPD warnt vor Verunsicherung

Die SPD-Spitze, die am Vormittag den Entwurf des Bundestags-Wahlprogramms diskutierte, äußerte sich ebenfalls kritisch zu der Bochumer Studie. Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles warnte davor, mit immer neuen Rentendebatten - etwa zu einer Rente mit 69 - Verwirrung zu stiften. "Die Leute immer mehr zu verunsichern mit neuem Renteneintrittsalter, wo wir immer noch nicht genügend Arbeitsplätze für Ältere haben (...), halte ich für völlig verrückt."

Quelle: dpa-AFX, dpa, t-online.de


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